SpinatknödelSpinatknödel – deftig, einfach & richtig gut
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Spinatknödel haben bei uns zu Hause einen besonderen Status. Meine Kinder kennen und lieben sie aus unseren Urlauben in Österreich. Das Kinderhotel, in dem wir dort schon öfter waren, hat sie auf ihrer Karte stehen und so kam es, wie es kommen musste: Sie wurden von meinen Kindern natürlich rauf und runter bestellt. Weil sie so darauf abgefahren sind (besonders einer meiner Söhne konnte nicht genug davon bekommen), hat uns das Hotel zum Abschied eine Kochmischung für Spinatknödel geschenkt. Als die Packung leer war, stand für uns fest: Wir müssen sie ab jetzt öfter selber machen.
Also recherchierte ich, wie man sie typischerweise in Südtirol zubereitet und probierte einige Varianten aus, bis alle aus meiner Familie begeistert waren. Ich muss sagen: Das Ergebnis kann sich wirklich sehen und schmecken lassen. Deshalb teile ich mein erprobtes Rezept und natürlich auch alle meine Geheimtipps mit dir.
Warum ich diese Spinatknödel für die Familienküche richtig gut finde? Das deftige Gericht lässt sich mit tiefgekühltem Spinat schnell und einfach zubereiten. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich dir sagen: In dieser knödeligen Form mögen selbst Kinder Spinat, obwohl man ihn deutlich erkennen kann. Denn durch die Kombination mit dem fluffigen Brötchenteig kommt das Ganze bei den Kleinen richtig gut an. Jemand in deiner Familie möchte etwas Fleisch dazu essen? Dann kannst du einfach eine passende Beilage dazu servieren. Auch bei den Saucen kannst du dich austoben. Ideen dafür findest du weiter unten. Wobei du sie auch ganz simpel mit zerlassener Butter und Parmesan toppen kannst.
Wenn die Sehnsucht nach Klassikern aus der Alpenküche bei uns groß ist, bereite ich gerne mal diese Spinatknödel zu. Oder Käsespätzle. Oder Kaspressknödel. Oder, wenn es eine süße Hauptspeise sein soll, Kaiserschmarrn. Damit kann man sich ein bisschen Hüttenzauber nach Hause holen.
Also recherchierte ich, wie man sie typischerweise in Südtirol zubereitet und probierte einige Varianten aus, bis alle aus meiner Familie begeistert waren. Ich muss sagen: Das Ergebnis kann sich wirklich sehen und schmecken lassen. Deshalb teile ich mein erprobtes Rezept und natürlich auch alle meine Geheimtipps mit dir.
Warum ich diese Spinatknödel für die Familienküche richtig gut finde? Das deftige Gericht lässt sich mit tiefgekühltem Spinat schnell und einfach zubereiten. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich dir sagen: In dieser knödeligen Form mögen selbst Kinder Spinat, obwohl man ihn deutlich erkennen kann. Denn durch die Kombination mit dem fluffigen Brötchenteig kommt das Ganze bei den Kleinen richtig gut an. Jemand in deiner Familie möchte etwas Fleisch dazu essen? Dann kannst du einfach eine passende Beilage dazu servieren. Auch bei den Saucen kannst du dich austoben. Ideen dafür findest du weiter unten. Wobei du sie auch ganz simpel mit zerlassener Butter und Parmesan toppen kannst.
Wenn die Sehnsucht nach Klassikern aus der Alpenküche bei uns groß ist, bereite ich gerne mal diese Spinatknödel zu. Oder Käsespätzle. Oder Kaspressknödel. Oder, wenn es eine süße Hauptspeise sein soll, Kaiserschmarrn. Damit kann man sich ein bisschen Hüttenzauber nach Hause holen.
Spinatknödel
Zutaten für 11 Stück
- 11 +
- 500 g TK-Blattspinat (aufgetaut)
- 125 ml Milch (lauwarm)
- 250 g Weizenbrötchen vom Vortag
- 2 Eier
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 50 g Parmesan (oder Bergkäse)
- 45 g Semmelbrösel
- 20 g Butter
- 1 TL Salz
- 1 Prise Pfeffer
- 2 Prise Muskatnuss
Zubereitung:
- Brötchen in 1 cm große Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit der warmen Milch übergießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Eier verquirlen, zugeben und alles ziehen lassen
- Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Mit der Butter in einen kleinen Topf geben und darin bei mittlerer Hitze glasig braten
- Spinat in ein Sieb geben, mit den Händen gut ausdrücken und klein schneiden. Käse reiben und mit den Semmelbröseln zur Knödelmasse geben. Alles gut mit den Händen verkneten und den Teig 15 Minuten ruhen lassen. (Ist der Teig dann noch zu trocken: Milch dazu, zu feucht: Semmelbrösel dazu)
- großen Topf mit gut gesalzenem Wasser aufkochen. 11 Knödel zu je 75 g formen. Hitze auf niedrigste Stufe drehen, das Wasser darf nach Knödelzugabe nicht kochen. Knödel hineingeben, Deckel drauf und 18 Minuten ziehen lassen.


Meine Rezept-Tipps, damit die Spinatknödel garantiert gelingen
- TK-Spinat verwenden: Ich nehme für die Spinatknödel gern tiefgekühlten Blattspinat. Der ist im Familienalltag schneller verarbeitet als frischer Spinat. Außerdem zeigen Studien, dass tiefgekühltes Gemüse genauso viele Vitamine und Nährstoffe enthält wie frisch gekauftes – manchmal sogar mehr. Außerdem kannst du TK-Spinat auf Vorrat kaufen, so hast du ihn immer schnell griffbereit.
- Rechtzeitig auftauen: Damit der tiefgekühlte Spinat gut verarbeitet werden kann, solltest du ihn rechtzeitig auftauen lassen – am besten über Nacht, wenigstens aber für ein paar Stunden.
- Richtig gut ausdrücken: Drücke den aufgetauten Spinat kräftig aus, damit möglichst viel Flüssigkeit rauskommt. Sonst wird die Masse zu feucht und die spinatigen Knödekugeln fallen beim Kochen auseinander. Du hast das Gefühl, dass noch zu viel Restfeuchtigkeit drin ist? Dann erwärme den Spinat kurz in der Pfanne, so verdampft die restliche Feuchtigkeit.
- Mit frischem Spinat: Natürlich kannst du auch frischen Spinat verwenden. Putze und wasche ihn gründlich und brate ihn zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch an, bis er in sich zusammengefallen ist.
- Abkühlen lassen: Nach dem Anbraten solltest du Zwiebelwürfel und den Knoblauch kurz abkühlen lassen, bevor du beides zur Masse gibst. Sind die beiden Zutaten noch zu heiß, stockt das Ei beim Formen und verliert seine Bindekraft.
- Welcher Käse passt? Ich verwende am liebsten Bergkäse oder Parmesan, den ich für das Spinatknödel Rezept grob reibe. Wenn Vegetarier mitessen, solltest du keinen echten Parmesan nehmen. Denn der ist nicht vegetarisch. Auch viele Bergkäse-Sorten werden mit tierischem Lab hergestellt.
- Brötchen vom Vortag: Nimm Weißbrot oder Weizenbrötchen vom Vortag. Den Tipp kennst du bestimmt, wenn du schon mal Semmelknödel gemacht hast. Auch zwei bis drei Tage altes Brot eignet sich gut dafür. Mit frischem Brot gelingt das Ganze nicht, weil es die Flüssigkeit nicht gut aufsaugt. Wir lassen auch gerne mal Brötchen vom Bäcker ein bis zwei Tage liegen, wenn wir wissen, dass wir Spinatknödel selber machen wollen.
- Warme Milch nehmen: Die Milch sollte warm sein, wenn du sie über die Brotwürfel gießt. Kalte Milch braucht viel länger zum Einziehen. Dann kann es passieren, dass du zu viel davon verwendest, weil du denkst, die Konsistenz passt noch nicht.
- Mit feuchten Händen formen: Die Brot-Ei-Spinat-Masse ist recht klebrig. Damit dir das Formen leichter von der Hand geht, hilft es, die Hände mit kaltem Wasser zu befeuchten.
- Auf die Größe kommt es an: Forme aus der Masse gleichgroße Spinatknödel, damit sie alle zur gleichen Zeit fertig sind. Bei 11 Knödeln wiegt jeder etwa 75 Gramm, ich habe das für dich abgewogen, damit du einen Richtwert hast.
- Im Wasser ziehen lassen: Das Wasser darf nicht sprudelnd kochen, wenn du die Spinatknödel reinlegst, sonst zerfallen sie. Sie sollen nur sanft im Wasser garziehen. Stell den Herd dafür auf die niedrigste Stufe und mach den Deckel auf den Topf.
- Probeknödel machen: Wenn du unsicher bist, ob die Masse die richtige Konsistenz hat, forme einen Probeknödel und koche ihn. Zerfällt er im Wasser? Dann füge löffelweise Semmelbrösel hinzu.
- Dampfgaren geht auch: Du hast einen Dampfgarer oder einen Thermomix mit Dampfaufsatz? Dann bereite sie einfach darin zu. Du kannst aber auch ein Sieb in deinen Kochtopf einhängen, die Spinatknödel hineinlegen und den Deckel draufmachen. Das klappt auch wunderbar.
Wie bereitest du Spinatknödel zu?



- Mit TK-Spinat
- Mit frischem Spinat
So wurde abgestimmt
Gesamtanzahl der Stimmen 4

A
75%
75%
B
25%
25%
Was passt dazu? Ideen für Saucen und Beilagen
- Mit Butter und Parmesan: Schmelze 2 EL Butter in einer Pfanne. Träufele sie über die Spinatknödel und streue dann noch geriebenen Parmesan darüber. Das schmeckt der ganzen Familie.
- Mit Käsesauce: Wenn du es richtig käsig magst, serviere die Spinatknödel mit Käsesauce.
- Mit Salbeibutter: Eine aromatische Salbeibutter, wie ich sie für meine Kräuter-Gnocchi mit Salbeibutter zubereite, passt auch hierfür sehr gut.
- Mit Nussbutter und Pinienkernen: Röste Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne an und nimm sie heraus, wenn sie goldbraun sind. Bräune dann etwas Butter in einer Pfanne. Vermische beides und toppe das Essen damit.
- Mit Tomatensauce: Die würzigen Knödel mit Spinat kannst du auch sehr gut mit einer schlichten Tomatensauce kombinieren.
- Mit Salat: Den deftigen Klassiker kannst du wunderbar mit einem Blattsalat, einem gemischten Salat oder einem Beilagensalat servieren. Das ist nicht nur im Sommer eine gute Idee.
- Mit Hähnchen: Wer Fleisch dazu essen möchte, kann zum Beispiel Hähnchenschenkel aus dem Backofen oder Hähnchenbrust aus der Heißluftfritteuse dazu servieren.
- Mit Gemüse: Du möchtest einen Teil des Tellers mit extra Gemüse füllen? Dafür bietet sich Ofengemüse oder Gemüse aus der Heißluftfritteuse an.
So kannst du die Spinatknödel an deinen Geschmack anpassen: Ideen zum Abwandeln
- Mit Laugengebäck: Du hast Laugenbrötchen oder eine Laugenstange vom Vortag übrig? Die kannst du anstelle der Weizenbrötchen für die Spinatknödel verwenden. Allerdings ist Laugengebäck etwas salziger, deshalb solltest du dann beim Salz sparen.
- Mit Speck: Wer mag, brät Speckwürfel zusammen mit den Zwiebeln an und gibt alles zur Masse hinzu.
- Mit Pilzen: Brate fein gewürfelte Champignons oder andere Pilze kräftig an und füge sie zur Knödelmasse hinzu. Achte darauf, dass die Pilze nicht zu wässrig sind. Deshalb sollten sie richtig gut angebraten werden.
Fakten zur Aufbewahrung und Haltbarkeit – und Infos zum Aufwärmen
So bewahrst du sie auf: Fertig gekochte Spinatknödel halten sich etwa 2 Tage im Kühlschrank. Bewahre sie abgedeckt oder luftdicht verpackt auf. Du kannst sie gut am Vortag zubereiten – zum Beispiel an einem entspannten Sonntag, wenn du Zeit für Meal Prep hast. Dann kannst du montags knödelig glücklich in die Woche starten.So wärmst du sie wieder auf: Erwärme sie in einer Pfanne mit etwas Butter. Du kannst sie auch kurz in der Mikrowelle oder im Dampfgarer warm machen. Falls du mal gelesen hast, dass man Spinat oder Speisen mit Spinat nicht aufwärmen sollte, lies dir mal meinen Artikel zum Thema Spinat aufwärmen durch. Da steht alles drin, was du wissen musst.
So kannst du sie einfrieren und dir einen kleinen Vorrat im Tiefkühler anlegen
Spinatknödel lassen sich gut einfrieren. Das ist praktisch, wenn du sie auf Vorrat zubereiten möchtest oder Reste übrig hast. Lass sie vollständig abkühlen und lege zwischen die einzelnen Kugeln etwas Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben. Fülle sie dann in einen gefriergeeigneten Behälter. Im Tiefkühler halten sie sich dann etwa drei Monate.Auftauen und zubereiten: Lass die gekochten Spinatknödel im Kühlschrank auftauen, am besten über Nacht. Dann musst du sie nur noch kurz aufwärmen und kannst sie servieren.
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